Ab in den Busch! oder: Elf Dödel sollt ihr sein. – Auf der Suche nach dem Babe des Monats Januar. (Zur Abwechslung mal wieder ein Text ganz ohne Erwähnung vom HENNES, was allerdings mit eben dieser Bemerkung auch nicht mehr wirklich der Wahrheit entspricht.)

„So ´n Wichskram!“ (Fiona Erdmann)

Es ist mal wieder so weit: Alle Jahre wieder spielen elf (!) Figuren „Verschollen im Paradies“, Mehlwurm- und frittierte Affenpimmelfressen inklusive, erstmals ohne den kleinen Dicken mit dem großen Kopf (Nein, nicht Klaus Allofs!), auch ohne die Micaela, die es mit ihrer Performance im letzten Jahr immerhin zum allerersten Babe des Monats gebracht und damit eine ganz neue Rubrik in diesem Blog begründet hat, dafür aber diesmal mit der Mutter von der Katzenberger und einem waschechten Kriminellen. Außerdem dabei: Noch mehr Leute, die man eigentlich lieber gar nicht kennen will, aber in den nächsten Wochen mal so richtig kennen lernen soll.
Katzenberger-Mutti Iris* war schon bei „Big Brother“, was bestimmt ´ne prima Vorbereitung auf den Blödsinn hier war; Topfavorit ist jedoch eindeutig Kaufhauserpresser „Dagobert“ Arno Funke. – Ob soziopathische Mitgefangene, kollektives Lagerkoller oder Ekelfrass vom Feinsten: Wer mal in einem deutschen Knast eingesessen hat, kann über derlei Killefitt nur mehr müde lächeln.
Am Freitag Abend ging´s los, ziemlich enttäuschend, denn das Dekolleté** von Frau Zietlow ließ weniger Einblick zu, als man(n) von RTL eigentlich erwarten können sollte. Daniela Katzenbergers Chancen auf dem Heiratsmarkt dürften fortan endgültig unter Null liegen, denn wer will schon ´ne Schwiegermutter, der halb Deutschland beim Kakerlakenbad zugesehen hat? „Babe des Monats“-Qualitäten – wenn auch bislang nur ansatzweise – offenbarten bestenfalls Klein-Joey, die St. Pauli-Transe und Sylvie Van der Vaart, die hier allerdings diesmal noch nicht mit dabei ist.*** Bei Mutti Iris´ Möpsen indessen fragt man(n?) sich, warum das Töchterlein mit Silikon nachhelfen mußte. Vielleicht ja ´n genetischer Defekt…
Ganz schnuckelig ist Küken Fiona, Ex-Model, mutmaßlich magersüchtig und die ersten nackten Titten im Camp. Der möchte man(n) gerne mal dabei zusehen, wie sie an einer daumendicken lebenden Made nuckelt. Wie weiland die Mica. Und schön schluckt. Mit Käfern**** klappt´s schließlich schon ganz gut. Man (bzw. frau) muß halt nur wollen.
Helmut Berger ist bereits in der Auftaktfolge gestorben; die Erwartungen sind entsprechend hoch. Aber RTL hat seine Zuschauer noch nie enttäuscht.

Ab sofort jeden Abend ebenda, drei Wochen lang. Und dann ist wieder Zwoli. Hallelujah.
Passt schon. Irgendwie.*****

Anmerkungen:

* In der antiken griechischen Mythologie ist Iris bekanntlich die Tochter des Thaumas und der Oceanustochter Electra, Göttin des Regenbogens, Botin der Himmelskönigin. – Eine Information, die an dieser Stelle vermutlich wenig hilfreich ist, außer vielleicht für das Ego des Autors, der sich allerdings – dies sei dem Leser versichert – absolut rein gar nichts einbildet auf sein phänomenales Allgemeinwissen.

** Entwarnung. – Wir mußten auch erst nachschlagen, wie sich das schreibt.

*** Nicht mit dabei sind auch – aus welchen Gründen auch immer – Michael Ballack, Huub Stevens und Felix Magath. – Ballack denkt ja angeblich immer noch, er kriegt so ´n Abschiedsspiel. Der Träumer.

**** O-Ton Corinna: „Schaben sind keine Käfer, sondern Spinnentiere, Mister Oberklugscheißer.“ – Hm. Ob sie damit recht haben mag, unser Fräulein Schneck?

***** Für alle, die jetzt ´nen Kommentar schreiben wollen: Spart Euch die Mühe. – Sexismus-Vorwürfe perlen an uns ab wie Regentropfen von einer frisch gelederten Fensterscheibe. Hierzu nochmal Corinna: „Aber hallo!!! – Maunz…“