Archiv der Kategorie 'Internal Affairs'

Hausmitteilung

01.11.2012
Betr.: Der Krieg vonne Sterne geht weiter; DFB-Pokal, die Zwote: Pest schlägt Cholera; Corinna lacht sich scheckich


Nachschlag zum letzten KKC (Kaminfeuer, Kölsch & Cohibas) feat. R2D2: George [Lucas. – Anm. vonne Red.] hat für vier Millililiarden (Jesses!) harte Dollars sein Filmstudio an Hollywood-Großmogul Walt Disney (Erfinder vonne Micky Maus) vertickt. Jetzt will der Mogul, also Walt, die restlichen drei „Star Wars“-Filme drehen. Kinostart von Episode sieben: 2015. Was die Handlung – also das, was im Film passiert – angeht, weiß wie immer in Hollywood keiner gar nichts. Gibt´s ´nen neuen Todesstern? Und ist der wieder so scheiße konstruiert, dass er mit einem einzigen Laserschuß pulverisiert werden kann? Werden Han Solo und Prinzessin Leia endlich heiraten? Gibt´s dann endlich auch mal Sex? Lernt Sprachgenie C3PO auf seine alten Tage noch richtiges Kölsch? Kriegt Luke seine Löterei in den Griff? Kann man mit so´m Lichschwert eigentlich ´ne Fluppe anzünden, oder geht die dann gleich in Flammen auf? – Dies und mehr, sobald wir´s wissen, also demnächst, wie üblich nur hier. Wir bleiben nämlich dran. Am Geschehen. Aber hallo. Wie immer gaaanz dicht…

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Wer hätte das gedacht? – Die Gladbacher sind aber auch zu rein gar nichts zu gebrauchen. Jetzt lassen se sich auch noch vonne Dödeldörfler aussem Pokal schmeißen. Ts, ts, ts. Bielefeld schrubbt beinah Leverkusen (Corinna:“Scheiß Leverkusen.“), die Hannoveraner dagegen haben beim Hennes abgeschaut (Die dürfen das.) und krümmen die Spannungskurve bis zum Äußersten, sozusagen. Ente gut, alles gut. Quak. Zurück zur Liga.

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Corinna:“MALLÖRISMA?! – Ist doch logo, dass das nicht im Duden steht; das Wort gibt´s doch gar nicht.“
Wir:“Wie bitte?! Aber hallo gibt´s das. Kannste ja mal googeln…“
Tastaturgeklapper. Corinna:“Ha ha. – Ich lach´ mich scheckich.“

Südkurvenslalom. Eine Chronik zum ersten Geburtstag

Freitag, 11. März 2011: Angestachelt durch die ständigen Sticheleien der Schalker Kollegen und inspiriert vom Vierzunull-Heimsieg über Hannover, entsteht der erste SKS-Text. Nur eine Woche später folgt die Formulierung der Theorie vom Hennes-Faktor, die die Fußball-Fachwelt eine Viertel Saison lang bis in die Grundfesten erschüttert, mittlerweile allerdings schon wieder Schnee von gestern ist.
Bis Juni 2011 erscheint der SKS mehr oder minder regelmäßig im Internetportal der Literaturzeitschrift „luftruinen“.
Da es mit der Regelmäßigkeit bzw. Aktualität bei der Verwaltung der „luftruinen“-Seite eklatant hapert und die diesbezüglichen Beschwerden sich häufen, geht am 31.07.2011 der SKS als eigenständiger Blog online.
Freitag, 05.08.2011: Nachdem die Räumlichkeiten in der Sternstraße den Anforderungen nicht mehr genügen, bezieht die Redaktion ein nigelnagelneues Großraumbüro im Maikottenweg.
Samstag, 01.10.2011: Dani Katzenberger hat Geburtstag; und wir verpennen´s. Miau.
Dienstag, 01.11.2011: SKS-Schalke-Experte Lütte ist immer noch solo.
Freitag, 25.11.2011: Corinna aus Bielefeld wird Dauerpraktikantin beim SKS.
Samstag, 31.12.2011: Sylvester. Hennes der Achte säuft im Alleingang 22 Schalker unter den Tisch. Fette Schlagzeilen in allen Medien; nur die BILD kriegt mal wieder nichts mit.
Freitag, 06.01.2012: Reste von Juttas Haschstollen landen aus Versehen bei den Sternsingern. Der SKS startet die größte Rückrufaktion seiner Geschichte. Leider völlig erfolglos.
Samstag, 28.01.2012: Obgleich die ganze Redaktion (bis auf Corinna) feste die Daumen drückt und ununterbrochen 01379-10 10-07 anruft, wird Micaela Schäfer nicht RTL-Dschungelkönigin. Dass am selben Tag Köln gegen Schalke spielt, trägt auch nicht zur Stimmung bei.
Samstag, 25.02.2012: Das Grundsatzprogramm der HPD – HENNES-PARTEI VON DEUTSCHLAND wird verabschiedet. Bereits einen Tag später liegen mehr als dreitausend Mitgliedsanträge vor. Scheiße.
Samstag, 10.03.2012: Hennes der Achte feiert Geburtstag. Riesenparty im Geißbockheim, sponsored by SKS. Irgendwie hat sich auch eine Handvoll Schalker Zutritt verschafft…
Sonntag, 11.03.2012: Dass man von Kölsch auch am nächsten Tag noch so kotzen kann… – Herrlich. Auf den Tag genau ein Jahr nach der ersten Zuckung wird der SKS-Blog von durchschnittlich 120.000 Lesern täglich angeklickt; Tendenz weiter steigend.

Samstag, 05.05.2012: Der 1. FC Köln wird wieder nicht Meister. Drauf geschissen. In dieser Saison hat sich die Mannschaft gefunden; in der nächsten zeigt sie, was wirklich in ihr steckt. Ob mit oder ohne Poldi.
Wird bestimmt auch lustig.
Wir bleiben am Ball. Wie immer hübsch dicht…

A DAY IN THE LIFE. Ferienprogramm Spezial #2: Südkurvenslalom exklusiv – The Making of bzw. Behind the Scenes: Ein Tag im Leben der größten unabhängigen Online-Sportredaktion der Welt

Montag Morgen, acht Uhr. Steht auf, wenn ihr Schalker seid! Sind wir ja nicht, Gott sei´s gepriesen. Also nochmal umgedreht.
Vierzehn Uhr irgendwas. Baustellenlärm nebenan und penetrante Sonneneinstrahlung nötigen zum Äußersten. Arsch hoch; Kaffee kochen. ZDF-Teletext checken, ob´s was neues gibt aus der großen, weiten Welt des Fußballs. Nö. Is´ja Winterpause.
In der Küche sitzt unser Redaktionsmaskottchen, Zwergkaninchen Toni Polster, mümmelnd vor einem Teller mit kalten Königsberger Klopsen. Draußen im Hof lungern zwei Typen rum. Rauschgiftdezernat? GEZ? Als Stricher getarnte Zwangsrekrutierer der Polizei? Irgendwo müssen ja auch die Bullen ihren Nachwuchs herkriegen.
Sechzehn Uhr. Praktikantin Corinna trudelt ein und will gleich wissen, wo der Rest von ihren Königsberger Klopsen geblieben ist. Das verfressene Stück. Toni Polster verkrümelt sich unters Sofa. Was will die eigentlich hier?
„Was willst du eigentlich hier?“
„Ich mach´ hier Praktikum, wieso?“
„Is´ doch Winterpause. Nix los…“
„Na und? Ist doch nicht mein Problem.“ Saftsäckin. Dann hockt se sich erstmal breitbeinig, die Rückenlehne zwischen den Stelzen aufn Stuhl und dreht was Großes. Raucht an. Lässt den Blick durchs Büro eiern. Und sieht den neuen Kalender für 2012, gleich gegenüber vonne Couch.
„Ach, kuck´an. Unsere Lieblingstittenmaus. War ja klar. Wenn man das Buch schon gelesen hat…“
„Die Daniela Katzenberger is´n ganz feines Mädchen.“
„…Aber so was von fein. Und? Schon Flecken drauf?“
Leck´ mich doch. „Alle Seiten abwaschbar.“
„Wasn Glück…“

Irgendwann haut Corinna dann wieder ab. Da ist die Sonne aber längste schon untergegangen.
Toni Polster kommt unterm Sofa hervor.
Gerade noch rechtzeitig stellen wir fest, dass heute gar nicht Montag, sondern schon Dienstag ist, schalten fix die Glotze an…
„Nothing´s gonna stop me now…“
Es gibt TV-Formate, die kann man sich gemeinsam mit einem 12jährigen Zwergkaninchen ansehen, während man mit ihm den Rest eines Joints teilt, den eine 16jährige Bielefelderin gebaut hat, während draußen die Welt im Chaos versinkt (Sturmtief „Ulli“) und unserem geliebten Bundespräsidenten vor lauter Amtsmüdigkeit schon die Äuglein zufallen…

Vorschlag: Wir machen das hier einfach nochmal, wenn Buli ist. Dann passiert auch mehr. Sollte man zumindest meinen…

Ferienprogramm Spezial #1: Das kleine Südkurven-ABC (für Anfänger, also Neueinsteiger, aber auch Fortgeschrittenerere)

A wie Aphrodisiakum. Für Schalker: Schalke schlägt Dortmund. Für Kölner: Köln schlägt Gladbach. Für alle anderen (außer Bea): Bayern verliert.

B wie Ballack, Michael. Werbeikone der deutschen Billigtourismus-Branche. Hat immer einen Koffer voll Reisekataloge dabei.

C wie Corinna aus Bielefeld-Brackwede. Unsere Praktikantin. Nächste Woche kommt Mutti zu Besuch. Will angeblich mal kucken, was das fürn Laden ist, wo Töchterchen für lau schuftet. Heißt es wieder: Bongs einsammeln, Leergut in die Garage, Tittenhefte unters Bett. Und das inne Winterpause…

D wie Dativ. Ist angeblich der Tod vom Genitiv. Kasus-Darwinismus. Typisch deutsch. English speaking people laugh themselves the twig off.

E wie Enzyklopädie. Unsere Bea, wenn´s um Fußball geht.

F wie Filosofie. Wenn Denker denken. Sieht immer am Süßesten aus bei Daniela -> Katzenberger.

G wie Geißbock. Capra aegagrus hircus. Die Spezies vom Hennes, wovon der Hennes die Krone ist.

H wie Hennes-Film. Eine geniale Mischung aus „Casino Royale“, „Spice Girls – Der Film“ und „Ein Schweinchen namens Babe“, mit Hennes als Held und Daniela -> Katzenberger als ultimatives Hennes-Girl. Kommt mit etwas Glück passend zur Kölner Meisterschaft im Mai in die Kinos und ein halbes Jahr später passend zum Weihnachtsgeschäft auf DVD raus.

I wie irre-. Lateinische Vorsilbe(n) mit der Bedeutung „geht nicht“. Irreparabel: der Ruf der Schalker. Irreversibel: die Kölsche Meisterschaft 2012. Irrelevant: 16 Punkte Rückstand auf die Tabellenführung.

J wie Jutta aus Sindelfingen. Hat die Redaktion zu Weihnachten mit einem 2,8 Kilo-Christstollen mit prozentual zweistelligem THC-Gehalt beglückt. Selbiger hat sich auf -> Corinnas Hüften gewichtsmäßig locker verdreifacht.

K wie Katzenberger, Daniela. Berühmteste Oggersheimerin seit Helmut Kohl. Model, Moderatorin, Schauspielerin, Sängerin, Bestseller-Autorin, Gastronomin. Hat sich erfolgreich von ihrem Brünetten-Image verabschiedet und startet dieses Jahr mit dem -> Hennes-Film auch im Kino voll durch.

L wie Lütte. Unser Experte in Sachen Schalke. Wäre eigentlich viel lieber Kölner, mag das aber nicht zugeben. Gibt gern den Assauer, kuckt aber heimlich Frauenfußball.

M wie Münster. Sympathische Fahrradmetropole am Dortmund-Ems-Kanal. Wochenmarkt auf dem Domplatz mittwochs und samstags. Züge nach Enschede fahren tagsüber jede Stunde. Angeblich kontrollieren gelegentlich die Bullen auf der Rückfahrt beim Zwischenstopp in Gronau. Noch nie erlebt. Randale auch nicht.

N wie Nostradamus. Wichtigster Vorhersager von der Zukunft im Mittelalter. Kalenderspruch, also Prophetie fürs Jahr 2012:“Der Prinz, der die rote Decke trägt, wird zum Kaiser gekrönt. Der Bocksfüßige wird siegen. Sein wird die Welt sein. Die Welt wird vor ihm knien.“ (s.a. Bericht zum 6. Spieltag, Buli-Hinrunde 2011/2012)

O wie Ostzone. Da, wo in Deutschland die Sonne aufgeht. Zum Vergleich: Bei uns geht se meistens unter.

P wie Poldi. Kleines braunes fideles Tierchen in der Fernsehserie „Hallo Spencer“.
Ne, Spaß. Poldis Vertrag läuft ja bald aus. Poldi will natürlich unbedingt in Köln bleiben. Die Vereinsführung hat Bedenken, nicht zuletzt wegen Poldis nicht ganz so flacher Leistungskurve in den letzten Monaten. In den nächsten Wochen will man sich zusammensetzen. Warten wir´s ab…

Q wie Quellenangabe. Können wir uns getrost sparen. Ist eh alles bei Guttenberg abgeschrieben…

R wie RheinEnergie-Stadion. Shakespearesk gesprochen das Globe Theatre vom Hennes.

S wie Schalker Schalenangst. Psychischer Abwehrmechanismus, ausgelöst durch das Trauma vom 19.05.2001, der die Schalker nicht nur in der Buli immer wieder an sich selbst scheitern lässt.

T wie Theorie vom Hennes-Faktor. Basiert auf den quantenmechanischen Überlegungen von Erwin Schrödinger und Werner Heisenberg und besagt, kurz gesagt, dass ein Buli-Spiel mit Kölner Beteiligung anders ausgeht, wenn Hennes zukuckt, wie wenn nicht. (s.a. SKS #2 vom 19.03.2011)

U wie Urinstein im Waschbecken. Positiver Indikator des doppelten -> X-Chromosoms.

V wie Vivian Schmitt. Traumfrau vom Lütte. Also eine davon. Passen bestimmt gut zusammen. Aber er traut sich ja nicht…

W wie Wolpertinger. Den Bayern ihr im Weißwurstrausch delirierter Hennes: ´n Dackel mit Geweih.

X wie X-Chromosom. Auch „Fußball-Chromosom“. Männer haben zwei; Frauen haben eins. Bei den Schalkern sucht man noch.

Y wie Y-Chromsom. Gegenteil vom X-Chromosom. Haben nur Frauen. (Bei den Schalkern…wie gehabt.)

Z wie Zeigler, Arnd. Letzter real existierender Werder-Fan. Wird als Gimmick zur Buli gelegentlich im dritten Programm gezeigt. (Zur besten Sendezeit in der Nacht zwischen Sonntag und Montag.)