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Oscars Münsteraner Delirien. Die Sendung mitte Maus

Heute besuchen wir eine Leichenfarm. Dort kann man live beobachten, was für lustige Sachen mit uns passieren, wenn wir tot sind. Danach raucht der Armin DMT und kommt auf einen ganz besonderen Trip. Bonus: Schaun das Schaf, Folge 666 – Anpfiff. Shaun kriegt Besuch von seinem alten Kumpel Hennes. Sie kicken ein wenig; dann zeigt Shaun Hennes die Pflanzen mit den zackigen Blättern und den dicken klebrigen Blütenständen, die der Bauer neuerdings im Gewächshaus hochzieht…

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Das war polynesisch.

Erster Karton

Trötröt. Da kommt der kleine blaue Elefant. Und da kommt auch schon die Maus. Kuckt den kleinen Elefanten an. Klickklick machen ihre Augen. Sie zieht eine große Schere aus einer Seitentasche in ihrem Fell und schneidet dem kleinen Elefanten den Rüssel ab. Buha! Da weint der kleine Elefant aber, während die Maus sich vor Lachen auf die Schenkel klopft. Blut spritzt aus dem Loch in seinem Gesicht und saut die Maus voll. Pfui Deibel. Na warte, kleiner Elefant. Schnipp und schnapp und schnipp und schnapp, schneidet die Maus dem kleinen Elefanten auch noch die blauen Ohren ab. Hui, wie da das Blut spritzt und die Tränen fließen. Die Maus kichert sich ins Fäustchen. Dreht dem kleinen Elefanten den Rücken zu. Der kleine Elefant nimmt schnell Anlauf und rammt der Maus seine Stoßzähne ins Hinterteil. Da schreit die Maus und zappelt. Aber es hilft nichts. Sie wird bei lebendigem Leib gepfählt. Da! Schon kommen die Stoßzähne des kleinen Elefanten der Maus vorne am Bauch wieder raus, schleim- und blutverschmiert. Dann platzt der Maus der Bauch auf, und ihre dampfenden Eingeweide quellen heraus und platschen auf den kalten Steinboden. Die Maus kotzt einen Schwall blutiger Kotze und krepiert zuckend auf den Stoßzähnen des kleinen Elefanten. Der kleine Elefant zieht seine Stoßzähne aus der toten Maus raus und wischt sie an ihrem Fell sauber. Klickklick machen seine Augen. Tröt. Spritz. Pfui Deibel. Was passiert eigentlich mit uns, wenn wir tot sind? Das wollte auch der Armin mal wissen und ist deswegen heute zu Besuch auf einer sogenannten „Leichenfarm“.

Erster Beitrag mit dem Armin: Armin auf der Leichenfarm

Das ist der Peter. 37 Jahre alt. Genick gebrochen. Sportunfall. Hat beim Schachspielen mit dem Stuhl gewippt.
Peter liegt hier jetzt seit gut fünf Wochen. Tag und Nacht. In der Sonne. Oder im Regen. Das macht ihm nichts aus. Er ist ja tot.
In den fünf Wochen hat der Peter sich ganz schön verändert. Nicht mal seine Mutter würde ihn jetzt noch wiedererkennen. Dunkel ist er geworden, schwammig und porös. Seine Innereien haben sich längste verflüssigt; wie man so sagt. Dafür hat Peter ´ne Menge neuer kleiner Freunde, die ihn zum Fressen gern haben. Und ihm nur allzu gern ihren Nachwuchs anvertrauen. Wegen dieser kleinen Freunde kommt den Peter gern auch mal ein Vogel besuchen und kratzt ihn mit dem Schnabel dann dort, wo´s gerade juckt.

Zweiter Karton

Tröttröt. Da kommt der kleine blaue Elefant. Und da kommt auch schon die Maus. Die Maus trägt ein beigefarbenes Trenchcoat mit hochgeschlagenem Kragen. Sie macht psst, psst zum kleinen Elefanten. Der kleine Elefant geht zu ihr. Die Maus öffnet ihr Trenchcoat und zeigt, was sie darunter verborgen hält. Pornohefte und kleine Tütchen mit weißem Pulver. Der Elefant zeigt mit dem Rüssel auf ein Tütchen. Die Maus macht das Tütchen auf und schüttet das Pulver in einer Linie auf den Boden. Der Elefant zieht sich die Linie in den Rüssel. Plopp, machen seine Pupillen. Sein Rüssel wird steif. Er zeigt auf eins der Pornohefte im Trenchcoat der Maus. Die Maus gibt es dem Elefanten. Der blättert im Heft. Sein Rüssel wird noch steifer. Oh nein! Jetzt hat der kleine Elefant abgeniest! Mehrmals hinter einander weg! Die Maus ist triefend nass vor Elefantenrotz. Der kleine Elefant wackelt mit den Ohren. Klickklick machen seine Augen. Tröt.

Zweiter Beitrag mit dem Armin: Armin auf DMT

Neulich war der Armin im Kino und hat sich „Enter The Void“ von Gaspar Noé angeschaut. Da ist er natürlich sofort neugierig geworden, unser Herr Maiwald. Von wegen diesem DMT-Zeug. Prompt hat er sich bei einem guten Kumpel ein Tütchen voll besorgt.
Zuhause sitzt der Armin, auf seinem Sofa, das Pfeifchen ist gestopft. – Dann kann´s ja losgehen. Armin hält die Feuerzeugflamme übers Köpfchen und inhaliert.
Nanu? Klaas-Jan? Das ist doch der Klaas-Jan Huntelaar. Oder? Von wegen. Das ist die Schlumpfine in einem Klaas-Jan-Bodysuit. Schlumpfine reißt sich die Klaas-Jan-Verkleidung vom Leib. Darunter ist sie nackt. Ihre Schenkel glänzen feucht, ihre Nippel sind hart. Ihr Gesicht ist ein grinsender Totenschädel. Aus den leeren Augenhöhlen quellen Bündel träge sich windender Mehlwürmer. Sie öffnet die grinsenden Kiefer, und eine tiefe sonore Stimme füllt den Raum.
“Armin…“
Da kommt die Maus. Sie hat massive Hängetitten und trägt Strapse in den Vereinsfarben von Borussia M´Gladbach. Und da kommt auch schon der kleine Elefant mit dem großen Rüssel. Die Maus und der Elefant fluoreszieren in ständig wechselnden Farben. Ein Leuchten geht von ihnen aus wie von zwei Sparlampen. Die Maus lutscht dem Elefanten den Rüssel, bis ihm die Ohren flattern. Dann kopulieren sie in den üblichen Porno-Stellungen: doggy, cowgirl, reverse cowgirl, missionary.
Da verläßt Armins Seele seinen Körper. Steigt immer weiter hinauf zu den Sternen. Er blickt hinab und sieht weit unter sich, am Boden eines gähnenden schwarzen Abgrunds, die Maus und den Elefanten. Er steigt noch weiter hinauf, der Armin, bis zu einer silbrig schimmernden Wolke. Diamantwatte. Auf der Wolke sitzt Gott. Gott ist ein Geißbock und trägt ein Trikot vom 1. FC Köln. Er lacht meckernd und klopft sich auf die Schenkel.
Armins Gesicht ist eine Fratze blanken Entsetzens, als sie ihn am nächsten Tag finden…

Und nächste Woche backen wir dann Kekse mit dem Zeug, das Hennes und Shaun im Gewächshaus gefunden haben, und besuchen eine Fabrik in Japan, wo diese aufblasbaren Frauen gebaut werden, die der Papa immer dann aus dem Schrank holt, wenn die Mama nicht da ist. Und Schäfchen Shaun lernt anschaulich von den drei Schweinen, was es eigentlich mit dem Buchstabenkürzel BDSM auf sich hat…

Bis dahin
wie immer

Hennes heil!

Oscars Münsteraner Delirien (1)

Wasn das? Hennes schunkelt schon beim Auflaufen aufn Platz. Vorzeitiger Siegestaumel? Oder hat ihm die Schäfer zu Mittag wieder ´n Eimer warmes Kölsch kredenzt? Wird ja langsam chillig. Herbst halt.
Drogen und Buli. Auch so´n Thema. Ballack säuft wie´n Loch. Magath auch. Klopp – typisch Mainzer in der Fremde – ist pausenlos am Kiffen. Und in der Veltins-Arena hängt mittlerweile in jeder Kabine ´n Spritzenautomat. Christoph Daum, geh´ mir weg.
Gomez, der sich nach dem Spiel nicht mehr an seine Tore erinnern kann.
Lucien Favre, der sich zeitweilig für einen Geißbock hält.
Nicht dass wir hier ohne sind. Hat schon seinen Grund, dass es kein offizielles Redaktionsbüro gibt. Wenn der notorisch gewaltbereite Staatsbüttel das durchsuchen kommen täte… – Au backebacke Kuchen. Was da wohl so alles aus den Ecken kommt, wo wir dachten, das haben wir schon verschnabuliert. Ist so´n Eimer Kölsch also vergleichsweise harmlos. Sonst hält sich´s mit der Freude im Leben vom Hennes ja auch momentan schon in seine sogenannten Grenzen, mal strikt diplomatisch formuliert. Platz 13. Nich´ grad Tante Ernas Glückszahl. Kann man nicht mal ´ne grade Radix raus ziehen. Da kannste noch so´n Mathematiker-Ass sein. Legt die Frage nahe: Meistertitel, wo willste hin? Komm´ zurück, du Schwein. Du willst doch wohl nicht zu den Schalkern?! Die kennen dich doch gar nicht. Die wissen doch gar nichts mit dir anzufangen. Die haben dich doch bestenfalls mal vom anderen Flußufer aus gesehen. Bei Senknebel. Oder auf ´nem Dortmund-Plakat. Die sind auch gar nicht an einer ernsthaften Beziehung interessiert. Die wollen bloß was, womit sie angeben können. Die Poser. DFB und so hatten se ja schon. Nur Nutten gehen doch mit jedem ins Bett. Welcher Verein will denn noch Meister werden, wenn die Schalker…
Was?! Was ist das denn jetzt?! Hüp Stevens rodelt nackig auf der Meisterschale die Südkurve vom Matterhorn runter?! Vorsicht, Hüp! Da steht der Hennes!!
Scheiße.
Puh. Gottseidank. Nur schlecht geträumt. Scheiß Benzodiazepine.
War das jetzt zum Ende hin etwa so was wie ´ne Vorahnung? Oder anders gefragt: Ist noch was in der Teedose?
Her damit.
Erstmal einen rauchen…

14.10.2011