Archiv der Kategorie 'Oscars Filmdose'

Oscars Filmdose Spezial: Exklusiver Vorbericht: Star Wars Episode VII – The Revenge of Molcho

Der Disney-Konzern hat bekanntlich vor kurzem George Lucas´ Filmfirma gekauft; im Paket enthalten waren auch die Filmrechte an den „Star Wars“-Streifen. Nun will Disney nach den ersten beiden Trilogien auch die dritte in die Kinos bringen. Drehstart von Episode VII soll angeblich schon nächstes Jahr sein, dabei haben se noch nicht mal ´nen Regisseur (Steven Spielberg hat bereits dankend abgelehnt); der Kinostart ist für 2015 angekündigt. Am Drehbuch wird (man kennt das) noch gefeilt, und alles ist wie immer geheimer als geheim, aber ein paar inhaltliche Einzelheiten stehen offenbar bereits fest.
Die Handlung spielt zwanzig Jahre nach „Episode VI – Return of the Jedi“. Das finstere Imperium der Sith ist vernichtend geschlagen, in der Galaxie herrschen Chaos und Anarchie. Han Solo und Chewbacca sind wieder fleißig am Schmuggeln, alldieweil Gattin Leia (Gattin von Han jetzt, nicht von… – Ja, ne, is´ klar.) auf Tattoine die Kinder hütet. Luke Skywalker hat sich in Yodas alter Einsiedlerhöhle auf Dagoba verkrochen und bekämpft mit selbstgebranntem Schnaps seine Schuldgefühle, weil er seinen eigenen Vater umgebracht hat.
Da tritt Molcho the Hutt auf den Plan. Molcho ist der Bruder von Jabba the Hutt, Gangsterboss wie dieser und hat´s auf Luke Skywalker abgesehen, weil er Luke für den Mörder seines Bruders hält. Der Knackpunkt: Niemand weiß, wo Luke ist, also dass er sich auf Dagoba verkrochen hat. Also kidnappt Molcho Leia und foltert sie (das kennen wir schon aus „Das Imperium schlägt zurück“), um Luke nach Tattoine zu locken. Der nächste Knackpunkt: Weil Luke so viel bechert, funktioniert der Telepathie-Trick nicht.
Da kann nur noch einer helfen, und der tut´s denn auch: R2D2, der Leia auf Tattoine bei der Kindererziehung zur Hand gegangen ist, hat deren Entführung auf Video aufgenommen. Han Solo kommt nach Hause, R2D2 zeigt ihm das Entführungs-Video. Han und Chewbacca wollen sich sofort aufmachen, Leia zu retten, aber R2D2 – der mal wieder mehr zu wissen scheint als alle anderen zusammen – petzt, dass Luke auf Dagoba haust und dort den Bakkanten gibt. Also fliegen Han und Chewie nach Dagoba, wo sie Luke erst mal trocken legen müssen. Zwischendrin irgendwo stößt auch C3-PO, den bis dahin keiner vermisst hatte, wieder zu der Truppe, Kernbesetzung komplett, man macht sich auf zum Planeten Shisha, Prinzessin Leia den Klauen des rachsüchtigen Molcho the Hutt zu entreißen, der (noch, wohlgemerkt) keine Ahnung hat, dass nicht Luke, sondern Leia seinen heißgeliebten Bruder erdrosselt hat…
Wie gesagt: Kinostart ist 2015; aber bis dahin ändert sich wahrscheinlich eh noch so einiges.

Pornographie

Willibald:„Ist Pornographie Kunst?“
Oscar:„Das hängt von den Mädchen ab.“

Eine Mail, eine Mail!


Sehr geehrte Darmen
[sic] und Herren von suedkurvenslalom.blogsport.de,

in dem am 22. Sept. 2012 in ihrem [sic] Blog veröffenlichten Artikel „Oscars Filmdose Spezial – Der Muselmane“ schreiben sie über einen nach unseren Recherchen offenbar nur als thematische Matrix vorgeschobenen, nicht wirklich existierenden Film, in dem der Prophet Mohammed von einer Hausziege dargestellt werden soll. Außerdem wird dem Propheten der exzessive Genuß berauschender Getränke unterstellt sowie ein Affinität zu heritärem Ballspiel. Damit nicht genug, wird Allah der Allmächtige, der nicht nur Allah der Allmächtige, sondern der Gott aller fühlenden und denkenden Menschen ist, dargestellt als ein Vater, der seine getreuesten Diener notorisch mit Kopfnüssen traktiert.
Der Allmächtige aber ist heilig, und sein Name ist heilig.
Der Prophet ist heilig; sein Name sei heilig.
Wer aber dummes Zeug macht mit einem von beiden oder beiden oder allem zusammen (eins davon reicht schon, aber hallo), den soll die Schariah bzw. Fadwah oder wie das heißt holen, mit Impotenz, Heuschrecken und allem Pitsch und Patsch. Passt bloß auf, ihr Arschlöcher! Wir kriegen euch, und dann machen wir euch fix und fertig! Scheiß Südkurvenslalom!

gez. Welche wo im Paradies Jungfrauen vögeln, während ihr in der Hölle Judenschwänze lutscht. Allah heil!

…Und Prost Mahlzeit. Äh…Corinna?
„Hm?“
Hier schreiben welche, die bezeichnen den Hennes als – Zitat – Hausziege.
„Hausziege?! Hausziege??!! Den Hennes???!!! – Das ist Blasphemie! Hennes- Beleidigung! Hennes-Schmäh! Für alle fühlenden und denkenden Fußballfans. Weltweit. Das gibt Schariah bzw. Fadwah oder wie das heißt, Inquisition halt, aber hallo. Heuschrecken, Impotenz, das volle Programm, mit allem Zipp und Zapp. Einläufe mit eissplitterkaltem Altbier. Tote Hosen mit Lautstärkenregler auf halb drei. Selig die Gläubigen, denn sie werden mit Hennes im Paradies sein; unselig aber die Ungläubigen, denn sie werden in der Hölle Düsseldorfer Schwänze lutschen. Kölle alaaf!“
Amen. – Soll ich das dann jetzt mal so schreiben?
„´Jungfrauen vögeln´. – Die wissen doch nicht mal, wo se´n reinstecken sollen…“

Oscars Filmdose Spezial – Der Muselmane

Was die Amis und ein Franzose namens Charlie können, können wir schon lange. Und darum drehen wir jetzt endlich den lange aufgeschobenen Hennes-Film, Titel:“Der Muselmane“.
Hennes (mit angeklebtem Bart) spielt den kleinen Mohammed. Mohammed will Fußballer werden, so wie seine Idole David Beckham und Lothar Matthäus, leider landet er jedoch bei den Zwolitrotteln in Köln, wo in Sachen Fußball nu aber auch rein gar nichts los ist. Aus Frust gründet Mohammed die Sekte der „Fuselmanen“, die sich jedes WE mit billigem Fusel die Kante geben, und heiratet zwölf Jungfrauen. Durch einen Tippfehler wird aus Fuselmane Muselmane, da ist der Zug aber schon abgefahren. Muselmanische Hooligans, die die original fuselmanische Idee dermaßen pervertiert haben, dass sie nicht mal mehr Fusel saufen, wissen mit ihrer übermäßigen Freizeit nichts besseres anzustellen, als einander und anderen die Köppe einzuschlagen. Daraufhin hält Mohammed Zweisprache mit Gott, der ihm allerdings nur ´ne gepfefferte Kopfnuss verpasst, was er grundsätzlich mit allen Religionsstiftern, vulgo: Sektengründern macht, ob Verwandschaft oder nicht. Mohammed sieht seinen Fehler ein, schwört dem Fusel ab, rasiert sich und geht ins Exil. In die Wüste.

Ende erster Teil. Im zweiten Teil trifft Mohammed dann in der Wüste einen kleinen Jungen namens Anakin Sywalker, der StarWars-Actionfiguren sammelt und präpubertär in Nathalie Portman verknallt ist. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Bud Spencer

„Bud Spencers Position dem eigenen filmisch-darstellerischen Schaffen gegenüber entspricht weitestgehend der eines Pornodarstellers (zu dessen eigenem ingenuinen Werk jetzt). Die diversen „Rollen“, in die Bud Spencer im Laufe seiner cineastischen Laufbahn „geschlüpft“ ist, erfüllen (mit den üblichen paar was Ausnahmen) ein stereotypisches Klischee, das sich um den Einsatz eines charismatischen Körperteils manifestiert. (In Bud Spencers Fall die Faust.) Dieses Körperteil (in Bud Spencers Fall die Faust, gern auch beidarmig) vor einer Filmkamera funktional (als „Prügel“, allerdings wortwörtlichst) einzusetzen, wobei dieser Einsatz (sowie der Effekt, den er auf jemanden ausübt, der diesem Einsatz unterzogen wird*) Dreh- und Angelpunkt der ganzen Filmerei ist gegen Honorar, ist Spencers Job, sei es am Gegenstand Einzelgegner, sei es beim sog. „Gang Bang“. Dass die Faust/Fäuste (ital. pugno/pugni) zudem wortwörtlich (als Wort) mehr als einen Bud Spencer-Filmtitel ziert, rundet die Beweisführung schlüssig ab.“
Corinna zündet sich eine Zigarette an.
Corinna:“Bei Pornos geht´s keinen Deut nicht um die Pimmel; es geht um die Tussen, sonst gar nichts.“ Wenn Corinna ihr Zippo-Feuerzeug zuschnappen lässt, klingt das wie schneck!, was irgendwie putzig ist, schließlich ist das ja ihr Nachname (groß geschrieben und ohne Ausrufzeichen jetzt). (Vielleicht hat sie sich das ja auch extra angeübt, also trainiert, wer weiß…)
„Tja. Aber ohne Pimmel nun mal kein Sex, zumindest kein Heterosexueller. Meinetwegen sei die Frau (primärerweise) das (primäre) Sexualobjekt, aber ebent nur Objekt. Notabenedings erfüllt der weibliche Part in herkömmlichen Pornos dürftig selten die Rolle des Entscheidungsträgers, weder, was generelle technische Kopulationsparameter betrifft noch betreffs der Frage, wann die Kamera von der bekleckerten Frau wegschwenkt und diskret zur nächsten Szene überblendet (Stichwort: cumshot). Die – mit Verlaub – durchgefickte und vollgespritzte Pornoperle entspricht haarklein dem Haufen Raufbolde, der so dödelig war, sich mit Bud Spencers Faust anzulegen und jetzt draußen vorm Saloon sich stapelt.“
Corinna:“Ist das immer noch dieser Trip von wegen Pornos etc. als soziologisch-anthropologisches Beweismaterial..?“
„Schneckle, du ascht den Flokati voll. – Jetzt hab´ ich vergessen, was ich sagen wollte. Scheiße.“
Corinna:“Ich rate mal: Dass es hier EIGENTLICH um B. Spencer geht, und mit der ganzen Pornodiskussion angefangen haben wieder mal ICH.“
Oscar:“Bingo.“
Corinna drückt ihre Zigarette aus. Kratzt mit dem Daumennagel Asche von der Fingerspitze. „B. Spencers Faust ist also ein Penisersatz…mit dem er noch mal was genau kompensiert?“
Oscar:“Wieso kompensiert? Wieso soll hier schon wieder irgendwas kompensiert werden? So weit ich weiß, hat B. Sp. einen ganzen Stall voll Kinder…“
„Das beweißt gar nichts.“
Oscar:“Als ob…“
„…?“
„…Gerd Müller so viel auf dem Rasen eingelocht hat, weil er woanders nicht zum Stich gekommen ist.“
Corinna:“Stichwort: Poldis linkes Bein.“
Oscar raucht seit einer knappen Minute deutlich zwanghafter. Ascht dabei versehentlich auf den Flokati, was Corinna zwar sieht, aber unkommentiert auf sich beruhen lässt. Regen prasselt aufs Dachlukenfenster. An der Wand hängt Dani Katzenberger in blütenweißer Kombi und klimpert den Fotografen an. Der September hat 30 Tage. Der letzte ist ein Sonntag, was alle Hartzies frohlocken lässt. Corinna schlägt die Beine andersherum übereinander, was wiederum das Leder ihrer hochhackigen Stiefel fies knartschen lässt. Redaktionsmaskottchen Toni Polster hoppst vom Teppich aus dem Stand auf ihren Schoß, was ein beachtlicher Satz ist für ein Zwergkaninchen, selbst eins, das den ganzen Tag (und die halbe Nacht) Kaffee trinkt.
Oscar:“Wenn ich das also richtig verstehe, Corinna, also dich, deutest du an, dass Sport – gerne auch als Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln bezeichnet – vielmehr Kompensation für an anderer Stelle unterbundenen Peniseinsatz darstellt.“
„Nicht darstellt – ist. Und „Peniseinsatz“ wäre wohl gemeinhin das, was Männer unter Sex verstehen. Also sag´s schon.“ Corinna krault Toni, und der schnurrt wie ein Kätzchen, allerdings eins mit Rachenkarzinom. Oscar:„Sport ist ein Ersatz für Sex, wie Männer ihn verstehen, mit anderen Mitteln.“
Corinna: „Item Krieg, wie dein Zitat von gerade belegt.“
Jetzt meldet sich auch Willibald zu Wort, der bislang hochkonzentriert im Internet am Surfen war auf der Suche nach Nacktfotos von Birgit Schrowange und/oder Britt Hagedorn und/oder Renate Künast (von der er überzeugt ist, dass sie ein Mann ist) und auch fündig geworden ist, zumindest betreffs B. Schrowange, wobei der eine Fund ganz offensichtlich eine PhotoShopfälschung ist und der andere wahrscheinlich auch. Viel sagt Willibald selten, aber wenn, isses manchmal gar nicht so doof.
Willibald:“Ist Wichsen da nicht einfacher?“
Oscar und Corinna kucken.
„Ich meine: Als ständig Typen zu vertrimmen, die Raimund Harmsdorf heißen?“
Corinna massiert Toni Polsters lange Lauscher. Rauf und runter, gefühlvoll, kräftig. Nicht nur Willibald kuckt genau hin. Corinna:„Da hat wohl jeder so seine ganz eigenen Vorlieben…“
Willibald schluckt. „Ich mein´ ja nur…“
Toni Polster schnurrt mit geschlossenen Augen. Seine Hinterläufe fangen an zu zucken.
Oscar:“Hat einer von euch zufällig „Ziemlich beste Freunde“ gesehen?“
Immerhin: Der hartnäckig zähe milchige Fleck auf dem schwarzen SISTERS OF MERCY-T-Shirt, mit dem Corinna abends nachhause geht, mag uns Beweis genug sein, dass die Sechsjährige, die uns (völlig knülle von durchgemachter Nacht, also wir, nicht die Sechsjährige) Toni im Morgengrauen auffem Promenandenflomi für ´nen Heiermann angedreht hat, bei der Frage ob kastriert eiskalt beschissen hat.

*lupenreiner Ausdrucksfehler, klare Marie.

NACHTRAG FÜR ALLE, DIE´S INTERESSIERT. Beim letztwöchigen Kickeripoly-Abend ist letztendlich keiner als eindeutiger Sieger vom Tisch aufgestanden (bzw. unter selbigem wieder hervorgetaucht), außer vielleicht in ligeniedeologischer Hinsicht Corinna, die als Zweitliga-Schalke immerhin die Genugtuung davonträgt, dass auch die Borussia Dortmund ab der nächsten (neunten) Saison in der Zwoli mitkickt. Köln ist nach einer gepfefferten Anzeige beim Landgericht München wegen Hennes´ Dentalattacke auf Hoeneß und einem Klagewert von knapp 400.000 EU-Euro praktisch pleiter als jeder Geier und sieht sich gezwungen, dass GBH tageweise als Filmkulisse an schmierige ukrainische (da schließt sich der Zirkel) Pornoproduzenten zu vermieten. Weil die Produzenten zwar reichlich Küken, aber keine passenden Hähne im Gepäck haben, springt gelegentlich die Mannschaft ein, was Hennes´ mal wieder auf eine töfte Geschäftsidee bringen tut. Und in Dödeldorf grassieren neuerdings Sackratten. Supernegerbaby, also Werder, also Klaus Allofs, hat als Saisonziel die Schale ausgegeben. Usw. usf.